
Sehenswürdigkeiten von Boston in Massachusetts.
Boston hat zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Der Charme der Stadt liegt im Besonderen aus der Mischung von Europa und Amerika auf engstem Raum. Boston ist flächenmäßig keine große Stadt, sie kann relativ bequem zu Fuß erkundet werden.
Die Menschen fühlen sich in Boston dem alten Kontinent Europa noch eng verbunden. Dies gilt nicht nur für die Besserverdienenden und die Eliten. Die Sehenswürdigkeiten liegen zwischen dem italienisch dominierten North End und der Back Bay.
Historisch gesehen ist natürlich die Boston Tea Party das wichtigste Ereignis in der Geschichte der Stadt. Gerade aus dieser Epoche findet man viele Relikte. Wer sich dafür interessiert, der ist im Old South Meeting House richtig, denn in der alten puritanischen Betstätte gibt es eine umfangreiche Ausstellung zu Amerikanischen Revolution u.a. mit alten Handschriften. Einen Besuch wert ist dann sicher auch das Boston Tea Party Ship & Museum. Dieses ist in der historischen Brigg (Nachbau) Beaver II untergebracht und errinnert dadurch in besonderer Weise an die Ereignisse von 1773. Boston liegt bekanntlich in Amerika und so gibt es natürlich auch eine kleine Show zum Thema mit zeitgenössischen Kostümen. Wem der Mitternachtsritt (warnte die Aufständischen vor den anrückenden Briten) von Paul Revere dem patriotischen Silberschmied etwas sagt, kann das Paul Revere House oder auch in der nicht fernen Paul Revere Mall sein Reiterstandbild besuchen.
Im Old State House von 1713 findet man ebenfalls Relikte und Bilder aus der Kolonial- und Revolutionszeit. Hier verlaß John Adams dann später auch die Unabhängigkeitserklärung. Aber es gibt noch mehr solcher historischen Stätten in Boston. Diese geht man am besten entlang des Freedom Trail ab. Er ist ca. 4 km lang und ermöglicht eine gute Orientierung (roter Streifen auf dem Pflaster). Er beginnt an Amerikas ältestem öffentlichem Park, dem Boston Common.
Hier finden das ganze Jahr über auch einige Events statt. Hier sieht man schon die goldene Kuppel des State House, dem Regierungssitz von Massachusetts. Diese ist auch immer ein guter Orientierungspunkt während des Cityrundgang. Nordwestlich hiervon befindet sich übrigens das teure und noble Viertel Beacon Hill mit seinen historischen Stadthäusern.
Sehenswerte Kirchen auf dem Trail sind die Park Street Church (mit dem historischen Friedhof Granary Burying Ground - dort sind einige Persönlichkeiten begraben), die Old North Church (älteste Kirche der Stadt) und die Trinity Church von 1877 im John Hancock Tower. Dieser umfasst 62 Stockwerke mit blaugrün schimmernder Glasfassade. Der Turm gilt als architektonisches Meisterwerk, leider wurde seine Aussichtsplattform geschlossen.
Eine gute Aussicht bietet auch der bekannte Prudential Center Tower, er bietet eine gute Sicht hinüber zur Back Bay, dem Charles River, Boston Common und dem Public Garden (mit idyllischem Teich auf dem die bekannten Swan Boats verkehren). Am Rande des Public Garden liegt das älteste Ritz-Carlton Hotel von Amerika (1927).
Wer sich für amerikanische Literatur interessiert, der wird sich im Globe Corner Book Store wohlfühlen, denn hier trafen sich u.a. einst Margret Fuller, Ralph Waldo Emerson und Henry David Thoreau. Eine goldene Heuschrecke als Wetterfahne hat die Faneuil Hall, ein Backsteinbau der benannt wurde nach Peter Faneuil, ein sehr reicher Kaufmann vergangener Tage, der damals den Bau finanziell unterstütze. Hier ist immer etwas los und man kann durch Boutiquen schlendern und dazwischen allerhand Straßenmusikanten zuhören.
Ein bedeutendes Kunstmuseum ist das Museum of Fine Arts. Ausstellungsstücke aus Nubien, Ägypten und dem alten China sind zahlreich vorhanden. Daneben natürlich auch Werke der Neuzeit von Rembrandt, Gagauin, van Gogh, Munch, Rembrandt und Renoir. Kunstfreunde werden sich auch im Boston Athenæum wohl fühlen, denn hier gibt es viele Bilder amerikanischer Künstler zu bestaunen. Für diese Besucher ist auch das Isabella Stewart Gardner Museum sehenswert.
Mehr in die Wissenschaft geht das Museum of Science. Dieses international bekannte Museum bietet viele interaktive Möglichkeit Wissenschaft zu erleben. Lasershows u.v.m findet man im angeschlossenen Hayden Planetarium. Weiterhin angeschlossen sind ein IMAX-Kino, ein Schmetterlingsgarten und das Mugar Omni Theatre.
Viele Essensmöglichkeiten gibt es dagegen im nahen Quincy Market. Wer italienische Küche mag, wird aber sicherlich im Viertel North End einiges Kulinarisches genießen können. Auf dem Haymarket findet Freitag und Samstag ein riesiger Gemüsemarkt statt. Bekannte Straßen von Boston sind die Commonwealth Avenue, sowie die exklusive Newbury Street. Interessante und schrille Architektur findet man dagegen in der Copley Square. Wer etwas Old Boston entdecken will, sollte das Viertel Back Bay besuchen. Hier gibt es zahlreiche Herrenhäuser im viktorianischen Stil, sowie Flaniermeilen und Cafés. Die Straßen laufen entlang des Flußufers des Charles River, aus dem das Viertel durch Landgewinnung übrigens gewonnen wurde.
Wer sich für Meerestiere interessiert, der wird im New England Aquarium fündig, denn hier leben Seelöwen, Pinguine und viele andere Tiere. Außerdem gibt es ein künstliches Riff mit unzähligen Fischarten und Schildkröten zu bestaunen. Die Stadt und das Umland bieten sich auch für Englisch Sprachreisen an. Ein Sprachurlaub Englisch ist immer ein Grund den Osten der USA zu besuchen.
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